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best system für BauHandwerker

Gewinn statt Risiko, Strategie statt Glücksspiel:

effiziente Baustellensteuerung mit dem BSM Handwerkertool

Jeder Bauhandwerker kennt das Problem: Im Gegensatz zum Privatkundengeschäft lässt sich mit dem Objektgeschäft nur schwer Geld verdienen. Trotzdem sind fast alle Bauunternehmen so strukturiert, dass sie auf das Objektgeschäft nicht verzichten können. Meist liegen sogar 80 % ihrer Aktivität in diesem Bereich - nicht selten mit 0% Gewinn. Ausgeglichen wird dieses Defizit durch das lukrative Privatkundengeschäft. Das dies ein betriebswirtschaftlich äußerst fragwürdiges System ist, liegt auf der Hand. Das Objektgeschäft effizienter zu gestalten, muss folglich Ziel jedes gewinn- und erfolgsorientierten Bauunternehmens sein. Die GMOH (Gesellschaft für Organisation und Management im Handwerk) hat mit dem BSM Handwerkertool speziell für diese Problematik eine effektive Methode entwickelt.

Viele Bauunternehmer sind schockiert, wenn sie ihre betriebswirtschaftliche Bilanz Schwarz auf Weiß sehen und realisieren, dass das Objektgeschäft, auf das sie sich konzentrieren, eigentlich vollkommen unrentabel ist. „Man kann pauschal sagen, dass im Bauhandwerk etwa 80% der Mitarbeiter im Objektgeschäft eingesetzt werden, hier jedoch nur maximal 20% der Gewinne erwirtschaftet werden. Umgekehrt erwirtschaften die 20% der Mitarbeiter, die bei privaten Projekten eingesetzt werden, ungefähr 80% der Gewinne eines Unternehmens. Der Gewinn wird also definitiv bei den Privatkunden gemacht“, erklärt Peter Haas von der GMOH eines der Grundprobleme im Bauhandwerk. Der gelernte Malermeister und studierte Betriebswirt berät seit mehr als 10 Jahren Bauhandwerker und ist ein exzellenter Kenner der Praxis.

Auch wenn das Privatkunden-Geschäft besonders attraktiv ist - unbegrenzt ausbaufähig ist es nicht. Außerdem ist kaum ein Betrieb mit seiner Personalstruktur darauf ausgerichtet, nur diesen Bereich zu bedienen und auf das Objektgeschäft gänzlich verzichten zu können. Viele Unternehmer erkennen früher oder später diese Misere, reagieren dann aber oft völlig falsch - z.B. mit dem Versuch einer willkürlichen Umsatzsteigerung. „Sie erkennen nicht, dass das Problem nicht im Umsatz, sondern in den erwirtschafteten Gewinnen liegt und vergrößern durch blinden Aktionismus das Chaos oft eher als dass sie wirklich Abhilfe schaffen“, gibt Haas zu bedenken. Ohne Frage ist  die Hebelwirkung im Objektgeschäft bei einer optimalen Abwicklung ungleich größer als im Privatkundengeschäft, was diesen Bereich - zumindest in der Theorie - durchaus attraktiv erscheinen lässt. Tatsächlich ist es in den meisten Fällen sinnvoll, das Objektgeschäft beizubehalten oder sogar auszubauen. Entscheidend für den realen Erfolg ist es dabei jedoch eine gezielte und effiziente Steuerung, um Gewinne zu maximieren und Verluste zu vermeiden. „Unser Ansatz zielt deshalb vor allem darauf ab, aus dem vorhandenen Umsatz den maximalen Gewinn zu erzielen“, erklärt Haas.

Das von ihm entwickelte „BSM-Handwerkertool“ ist eine konsequent durchdachte und im Detail  ausgearbeitete Arbeitserleichterung, mit der sogar komplexe und risikobehaftete Bauvorhaben überschaubar in Einheiten (Arbeitspakete) zerlegt werden können. „Die wenigen Bauhandwerker, die ihre Baustellen tatsächlich im Griff haben, verdienen damit ja auch durchaus richtig gutes Geld“, erklärt Haas seine Grundidee. Sein Ziel war es deshalb, deren Strategie so weit herunter zu brechen, dass jeder Bauhandwerker - auch ohne großes betriebswirtschaftliches Know How - mit diesem Ansatz Geld verdienen kann. 

Mit dem BSM Handwerkertool werden drei wesentliche Bereiche - Kalkulation, versteckte Leistungen und Liquidität - gezielt kontrolliert.

Dabei setzt der Nutzen des Systems schon ein, bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Im Bereich der Kalkulation löst das Tool nämlich einen im Bauhandwerk tief verwurzelten Grundkonflikt: Auf der einen Seite zahlt der Kunde für eine konkrete Leistung, andererseits werden die Mitarbeiter aber nach Zeit bezahlt. Dieser Konflikt wird durch die Festlegung von sog. Leistungswerten gelöst. Dabei wird - gemeinsam mit den Mitarbeitern - die durchschnittliche Leistung des einzelnen Handwerkers auf Basis der Markterfahrungen erarbeitet. Diese wird dann zum einen als Leitwert der Kalkulation zugrunde gelegt, zum anderen dient sie intern als Erwartungswert an den einzelnen Mitarbeiter.

Selbstverständlich ist das System dabei absolut tarifkonform. Optional ist zudem die Einführung eines Leistungslohnmodells vorgesehen, was jedoch nicht zwingend notwendig ist. Hier werden spezielle Leistungswerte und die Wochenarbeitszeit jedes Mitarbeiters verbindlich festgelegt.

In die Kalkulation fließen produktive und unproduktive Stunden (die nicht vom Kunden bezahlt werden) ein, außerdem werden Ausfälle durch Krankheit, Urlaub und Feiertage berücksichtigt. Der Mitarbeiter bekommt - wie gehabt - eine festgelegte Wochenarbeitszeit als Lohn ausgezahlt. Zusätzliche (leistungsbezogene) Stunden fließen als Plus in ein Arbeitszeitkonto. Mit den hier auflaufenden Stunden werden entweder Zeiten mit geringerer Arbeitsleistung ausgeglichen, oder der entsprechende Gegenwert wird dem Mitarbeiter in einem bestimmten Turnus ausgezahlt. „Das Ganze ist im Grunde ein faires Lohnmodell, das dem Mitarbeiter ein stabiles Einkommen sichert, ihm aber gleichzeitig Anreize zu einer hohen Arbeitsleistung gibt“, erklärt Haas.

Ein günstiger Nebeneffekt sei dabei die implizite Selbstkontrolle der Mitarbeiter, die durch das Leistungslohnmodell ein deutliches Eigeninteresse an einem effektiven Ablauf auf der Baustelle haben. Grundlage für das Funktionieren eines solchen Systems ist der gezielte Austausch zwischen den Mitarbeitern und den Bauleitern, möglichst nach einem festen - täglichen oder wöchentlichen - Turnus.

Ein weiteres Standardproblem im Bauhandwerk, das durch den Einsatz des BSM Handwerkertool gelöst wird, ist das Problem der versteckten Leistungen. „Es ist fast überall gängig, dass etwa 5-10 % der Leistungen bei einem Auftrag nicht abgerechnet werden - einfach weil sie von den Mitarbeitern vor Ort stillschweigend erledigt oder bei der Rechnungsstellung ganz einfach vergessen werden“, erläutert Haas. Beim BSM Handwerkertool jedoch ist der Mitarbeiter vor Ort an seine Leistungswerte gebunden und dadurch auch viel stärker daran interessiert, versteckte Leistungen zu dokumentieren.

Durch diese akribische Dokumentation der erbrachten Leistungen, der Leistungsstände und der zusätzlich erbrachten Leistungen ist eine zeitnahe Abrechnung möglich, die die Liquidität des Unternehmens sicherstellt, wodurch das dritte Hauptproblem im Bauhandwerk gelöst wird.

Neben diesen drei wichtigen Komponenten hat das BMS Handwerkertool durch das Leistungslohnmodell den Vorteil, dass schon bei Auftragsbeginn relativ sicher mögliche Gewinne ermittelt werden können. „Das System ist eigentlich sogar dort am effektivsten, wo die Risiken am größten sind“, erklärt Peter Haas. „Das Tool bietet nämlich den Vorteil, dass die Projekte überschaubar bleiben, der Bauunternehmer verzettelt sich nicht, sondern hat die einzelnen Projekte sicher im Griff. Dabei ist der Gewinn genau genommen so etwas wie ein „Abfallprodukt“, aber natürlich ein sehr angenehmes. Das eigentliche Ziel ist es, den Überblick über die Bauvorhaben zu behalten und sie effizient zu steuern“.

Sicherlich bedeutet das System auch einen gewissen organisatorischen Aufwand. Diesen Aufwand  wird letztendlich aber jedes erfolgreiche Unternehmen ohnehin erbringen müssen. Ein vernünftiges  Baustellenmanagement ist für den unternehmerischen Erfolg schließlich unabdingbar, wenn er sich in Zahlen niederschlagen soll.

Gefragt nach der möglichen Effizienzsteigerung spricht Haas von etwa 10-20% als realistischem Durchschnittswert. Ein Praxisbeispiel soll dies verdeutlichen: „Wir haben für einen Neukunden - einen Malerbetrieb - im Zuge eines Angebotes ein Bauvorhaben gegengerechnet, bei dem der Betrieb einen nicht unerheblichen Verlust gemacht hatte. 18.670 Euro waren für den Auftrag abgerechnet worden, die tatsächlichen Kosten lagen etwa 10% höher. Wir haben anhand der Schlussrechnung mit den durchschnittlichen Leistungswerten nachgerechnet und sind dann bei gleicher Abrechnungssumme auf einen Gewinn von 12,3% gekommen. Das heißt konkret, dass hier entweder Leistungen erbracht wurden, die nicht abgerechnet worden sind, oder dass die Produktivität nicht gestimmt hat.“ Steuert man von vornherein mit einem Tool wie BSM die Baustelle, werden solche unangenehmen Verluste gezielt vermieden.

Das BSM Handwerkertool wird in 5 Projektphasen implementiert:

  • In der Vorbereitungsphase werden mit dem Geschäftsführer Inhalte und Ziele des Systems erarbeitet.
  • In einer Startveranstaltung werden die Mitarbeiter in das System eingeführt. Ein Betriebskatalog wird vereinbart und Leistungswerte auf Basis von Praxiserfahrungen und Marktbeobachtungen gemeinsam festgelegt.
  • die Phasen 3 und 4 bestehen aus Training und Begleitung durch Baustellenbegehungen. Die Mitarbeiter werden in die Anwendung des Systems eingewiesen und an 1-2 exemplarischen Projekten geschult.
  • In einer Abschlussveranstaltung werden alle Mitarbeiter nochmals mit den Regeln des Systems vertraut gemacht, so dass es für die Zukunft verbindlich festgelegt werden kann.

 

Die Kosten für die Einführung des BSM Handwerkertools durch die GMOH sind abhängig von der Betriebsgröße und den jeweiligen Projekten. Im Durchschnitt entstehen Kosten zwischen 4000 € und 6000 € - ggf. können dafür auch staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden.

Das BSM Handwerkertool ist keine reine Software, sondern ein komplexes System, das mit einer Access-Anwendung als Werkzeug arbeitet. Es besteht aus vier Komponenten:

  • Maßnahmen und Regeln für die Organisation und Steuerung der Baustelle,
  • Einführung der Arbeitspakete und des Leistungslohnmodells
  • Software-basierte Steuerung 
  • mobile Zeiterfassung

Dabei muss keineswegs das gesamte Modell umgesetzt werden, vielmehr kann auch mit der Umsetzung einzelner Komponenten begonnen werden.

Selbstverständlich steht Herr Haas jederzeit für weitere Informationen oder für die Erstellung eines konkreten Angebotes zur Verfügung. Auch ein unverbindliches Gespräch, in dem Herr Haas das System noch einmal explizit vorstellt, ist jederzeit möglich.


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Testimonials

  • "Durch die klaren Spielregeln kann ich mich viel besser auf die Kundenbetreuung konzentrieren. Schon im 1. Jahr nach der Einführung haben wir eine Produktivtäts- und Ergebnissteigerung von über 10 Prozent erreicht."

    Bastian Röthlein
    Geschäftsführer Röthlein Raumveredelung e.K.
  • "Die Einführung der Arbeitssicherheit nach den Vorgaben der Bau-BG, erfolgte verständlich, zügig und nachhaltig, dadurch wurde dieses "Verwaltungsmonster" tatsächlich für unser Unternehmen umsetzbar. Verantwortlichkeiten wurden definiert und wir sind nach Außen und Innen sicher aufgestellt."

    Stefan Jäger
    Geschäftsführer Jäger GmbH
  • "Die Einführung der Arbeitssicherheit nach den Vorgaben der BG, erfolgte verständlich, zügig und nachhaltig, dadurch wurde dieses "Verwaltungsmonster" tatsächlich für unser Unternehmen umsetzbar. Verantwortlichkeiten wurden definiert und wir sind nach Außen und Innen sicher aufgestellt."

    Gabor Scholtz
    Geschäftsführer Kreth Kunststoffverarbeitungs GmbH
  • "Die Umstrukturierung unseres Unternehmens erfolgte zeitnah und effektiv. Die resultierende Einsparung wird uns helfen, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben!"

    Stefan Höflich
    Geschäftsführer Karlburger Holzbau GmbH
  • "Die fachlich kompetente Betreuung, als Fachkraft für Arbeitssicherheit, stellt eine deutliche Weiterentwicklung unserer internen Arbeitssicherheit dar. Darüber hinaus ist durch den Einsatz von Herrn Haas, die Akzeptanz im Unternehmen, zu diesem Thema, erheblich gestiegen!"

    Christian Weiß
    Geschäftsführer ODW Elektrik GmbH
  • "Durch das best system-Handbuch sind alle Aufgaben klar den Stellen zugeordnet und der zeitnahe Überblick ist gewährleistet. Dadurch macht das Arbeiten wieder Freude!"

    Jürgen Jagdhuber
    Geschäftsführer Burmeister GmbH
  • „Wir verwenden best system bereits seit 10 Jahren. Ablaufstrukturen sowie die innerbetriebliche Organisation haben sich über die Jahre absolut bewährt und deutlich zur unternehmerischen Weiterentwicklung beigetragen!“

    Markus Jäger
    Geschäftsführer Jäger GmbH
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